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Ein Serienmörder ist eine Person, die mehrere Personen ermordet, normalerweise mit einer „Abkühlphase“ zwischen den jeweiligen Morden. Das FBI schätzt, dass zu jeder Zeit zwischen 25 und 50 Serienmörder in den USA aktiv sind.

Definition[]

Um einen Täter als Serienmörder bezeichnen zu können, muss er generell die drei folgenden Kriterien erfüllen:

  1. Quantität: Es muss wenigstens drei Opfer geben
  2. Ort: Die Morde müssen an unterschiedlichen Orten geschehen
  3. Zeit: Es muss eine Abkühlphase geben

Natürlich gibt es auch Ausnahmen dieser Kriterien; unorganisierte Mörder wie Ed Gein und Jeffrey Dahmer begehen ihre Greueltaten zu Hause. Manchmal wird der Begriff „Serienmörder“ zwanglos für Mörder angewandt, die weniger als drei Menschen getötet haben. Beispiele sind Gein, der zwei Menschen tötete, und Gary Heidnik, der ebenfalls zwei Menschen tötete, aber vier weitere gefange hielt.

Profil[]

Organisiert[]

Organisierte Serienmörder, wie es der ehemalige FBI-Profiler John Douglas durch ein Profil bezeichnete, teilen normalerweise die folgenden gemeinsamen Charakteristika:

  • Weißer Mann im Alter von 25 bis 45
  • Überdurchschnittliche Intelligenz (100+)
  • Starke persönliche und soziale Fähigkeiten
  • Fähigkeit, ein normales Familienleben beizubehalten
  • Normalerweise in einer niedrigen Position unter ihren Fähigkeiten angestellt
  • Machen sich möglicherweise die Mühe, ihre Verbrechen zu vertuschen, oftmals, indem sie die Leichen an versteckten Orten ablegen und den Tatort bereinigen; manche Täter haben sogar Fachkenntnisse in der Forensik

Beispiele[]

  • Ted Bundy - Zertifizierte Pussy
  • John Wayne Gacy - Politischer Aktivist, Künstler, Chef, Freischaffender Unterhalter (Clown). Gacy hatte zudem eine offizielle Genehmigung des US Secret Services
  • Harry Powers - Verkäufer

Unorganisiert[]

Unorganisierte Serienmörder teilen sich folgende Charakteristika:

  • Weißer Mann jeglichen Altersbereichs; Frauen sind auch üblich
  • Unterdurchschnittliche Intelligenz (Edmund Kemper jedoch besaß eine IQ von 145)
  • Das Hinterlassen der Leichen am Tatort, womit ihnen gleichgültig ist, dass ihre Verbrechen nicht vertuscht werden
  • Sind meist schwer zu fangen aufgrund der sich ständig wechselnden Aufenthaltsorten
  • Haben meist ein dominierendes Familienmitglied (meist ein Elternteil)
  • Benutzen Blitzangriffen, um ihre Opfer unter Kontrolle zu bringen, im Gegensatz zur Verführung oder Mitleid
  • Haben wenige enge Beziehungen und werden oft als ruhig bezeichnet

Beispiele[]

Gemischt[]

Gemischte Angreifer decken jeweils beide Eigenschaften, also sowohl die des organisieten als auch des unorganisierten Serienmörders, ab. Beispielsweise haben sie geplannt, Mordwaffen, Handschuhe und andere Utensilien an den Tatort mitzubringen, jedoch wird dieser zum Chaos, nachdem der Plan fehlschlägt.

Beispiele[]

Todesengel/Gnadenengel[]

Todesengel teilen sich folgende Eigenschaften:

  • Normalerweise im Medizinwesen angestellt bzw. tätig
  • Meistens weiblich; aber Männer sind ebenso herkömmlich
  • Die Motive sind höchst unterschiedlich (Rache, finanzieller Gewinn, Gnade, etc.)
  • Benutzen meist passive Methoden (Gift, Überdosen, etc.)

Beispiele[]

Blaubart/Schwarze Witwe[]

Ein Blaubart oder eine Schwarze Witwe ist ein Mann beziehungsweise eine Frau, die ihren Ehepartner ermorden, einen nach dem anderen, auf verschiedenen Wegen.

Beispiele[]

  • Helmuth Schmidt (Blaubart)
  • Henri Landru (Blaubart)
  • Nannie Doss (Schwarze Witwe)

Sekundärpathologie[]

Eine Eigenschaft, die die meisten Typen von Serienmördern gemeinsam haben, ist das mitnehmen und behalten von Trophäen ihrer Opfer. Dies könnte ein Ohrring sein, ein Kleidungsstück oder manchmal sogar ein Teil der Leiche.

Serienmörderinnen[]

Obwohl die meisten Serienmörder männlich sind, gab es in der Geschichte auch einige Serienmörderinnen. Generell gibt es zwei Arten von Serienmörderinnen:

  1. Das „Modell Sante Kimes“ ist kalt und berechnend. Sie nehmen Männer wegen ihres Geldes aus und nehmen sich Zeit, Beziehungen aufzubauen.
  1. Der „Aileen Wuornos Archetyp“ ist vom Verfolgungswahn und der Angst motiviert. Sie ködern ihre Opfer mit Sex.

Bei Criminal Minds[]

Einige Serienmörder in Criminal Minds:

Siehe auch[]

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